Stay alight crack

Setalight wurde 2003 als Setalight Records von Andreas Voland gegründet, um seine eigene Band Samavayo zu veröffentlichen. In den Folgejahren erschienen diverse Veröffentlichungen, unter anderem der Independent Music Sampler Berliner Ring mit Bands aus der Berliner Rockszene wie z.B. RotoR , Ojo Rojo, The Ocean , Samavayo, Liquid Visions. In den folgenden Jahren etablierte sich Setalight als Underground-Label für harte Gitarrenmusik und Psychedelic Rock . Bands wie Stonebride aus Kroatien oder die Weimarer Band Born To Hula veröffentlichten ihre Alben als Schallplatte und Compact Disc auf Setalight.

2011 schloss sich Voland mit Christian Molle und Dominik Giese zur Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusammen und änderte den Namen in Setalight. Im selben Jahr begann auch eine Vertriebspartnerschaft mit Rough Trade Distribution , die 2014 gekündigt wurde. Im gleichen Jahr baute Setalight seine Vertriebsstrukturen aus und agiert seit dem auch als Vertrieb. 2012 zog sich Dominik Giese als Hauptgesellschafter zurück.

Das Label ist seit 2011 Mitglied im Verband unabhängiger Musikunternehmen und Teil des Netzwerkes der Berlin Music Commission . Seit 2012 ist Setalight zudem als Musik- und Buchverlag tätig. 2013 und 2014 wurden die beiden Unterlabels Kulturkatze, Pearl Division und Narayanjot Records gegründet, um die Bandbreite an Musik-Stilen besser präsentieren zu können. Narayanjot Records veröffentlicht Meditationsmusik und Mantren. Seit dem Jahr 2013 wird ein eigenes Labelfestival unter dem Namen Setalight Festival durchgeführt. Das Festival findet einmal jährlich statt.

Naked! präsentieren endlich ihr Album A Crack In The Brick auf Setalight Records. Das gelungene Debut ist im Merseybeat und Rock’n’Roll angesiedelt, setzt darüber hinaus aber auch Akzente in Psychedelic, Pop und dem harten Ende des Mod Sounds. Hier treffen Beatles, Stones und The Who zusammen und zeigen, wo gute Rock Music ihre Wurzeln hat.

Um dieses Feeling einzufangen, wurden die Instrumente live eingespielt und auf Overdubs größtenteils verzichtet. Alte Mikrofone fingen die Vocals ein und natürlich durfte die Bandmaschine für den authentischen Sound bei der Produktion auch nicht fehlen. Da scheint es nur logisch, dass das Album auch mit dem Sound einer sich senkenden Plattennadel beginnt und mit der Auslaufrille endet.
Ironisch grinst Sänger Sebastian Q-Beck: „Um ehrlich zu sein, wir sind auch nur eine dahergelaufene Band aus Berlin, aber zumindest bekommt ihr bei uns nicht nur leere Versprechungen, sondern das, was drauf steht: Sixties-Rock.“

A Crack In The Brick feiert Prerelease am 9. Mai in Berlin und erscheint deutschlandweit am 23. Mai auf dem Label Setalight.





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